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Red Hat: Interoperabilität nur auf Basis von offenen StandardsRed Hat spricht mit Microsoft über Möglichkeiten, das eigene Unternehmens-Linux und Windows besser zusammenarbeiten zu lassen. Das hat Vizepräsident für Technik, Paul Cormier, auf dem Red Hat Summit letzte Woche in San Diego bestätigt. Eine Übereinkunft, wie die zwischen dem Redmonder Software-Riesen und Novell, schließt der Linux-Distributor jedoch kategorisch aus. "Interoperabilität auf Basis geschlossener APIs ist keine Interoperabilität und kommt für uns nicht in Frage", so der Red-Hat-Manager. Der im Herbst geschlossene Kooperationspakt der beiden Firmen ist in Open-Source-Kreisen heftig umstritten, weil er neben dem Aspekt der technischen Zusammenarbeit auch ein Patentabkommen beinhaltet.
Originalnachricht von: Heise Online
Anmerkung: Microsofts Engagement im Bereich der Offenlegung verwendeter Schnittstellen hängt mit einer Zunahme von Open Source Betriebssystemen bzw. Serverumgebungen und der daraus resultierenden Heterogenität verwendeter Netzwerksysteme zusammen. Dies schließt die Notwendigkeit solche System miteinander auf der Basis offen standardisierter Schnittstellen interoperabel zu machen ein. Da Microsoft die (fortgesetzte) Verbreitung dieser Software kaum verhindern kann, muss es sich um eine Verständigung bemühen, damit sich die eigenen Produkte entsprechend einbinden lassen und damit wettbewerbsfähig bleiben.