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Microsoft hatte den "Krieg um Office-Formate" (>>>) als beendet erklärt: die Auseinandersetzungen spitzen sich jedoch eher zuMicrosoft unterstützt die Anerkennung von OpenDocument als Standard der ANSI (American National Standards Institute) (>>>). Dadurch erhofft sich der Konzern nicht zuletzt die Unterstützung für die Anerkennung des hauseigenen OpenXML durch die ISO (International Organisation for Standardization), bei der OpenDocument seit Mai 2006 als internationaler Standard geführt wird.
Bundestag verabschiedet Empfehlung für "offene Standards"Der Bundestag hat am 06.07.2007 einen Antrag für "mehr Wettbewerb durch offene Dokumentenstandards" verabschiedet. Kritiker nehmen daran Anstoss, dass mit der Formulierung der "Ausgestaltung der Nutzungsbedingungen" offener IT-Standards nach "den Vorgaben der internationalen Standardisierungsorganisationen" eine so genannte "RAND"-Lizenzierung (Reasonable And Non-Discriminatory) nahegelegt werde. Innerhalb dessen müssen Nutzer solcher Standards üblicherweise dafür Geld bezahlen oder andere Leistungen erbringen.
Red Hat: Interoperabilität nur auf Basis von offenen StandardsRed Hat spricht mit Microsoft über Möglichkeiten, das eigene Unternehmens-Linux und Windows besser zusammenarbeiten zu lassen. Das hat Vizepräsident für Technik, Paul Cormier, auf dem Red Hat Summit letzte Woche in San Diego bestätigt. Eine Übereinkunft, wie die zwischen dem Redmonder Software-Riesen und Novell, schließt der Linux-Distributor jedoch kategorisch aus. "Interoperabilität auf Basis geschlossener APIs ist keine Interoperabilität und kommt für uns nicht in Frage", so der Red-Hat-Manager. Der im Herbst geschlossene Kooperationspakt der beiden Firmen ist in Open-Source-Kreisen heftig umstritten, weil er neben dem Aspekt der technischen Zusammenarbeit auch ein Patentabkommen beinhaltet.
Originalnachricht von: Heise Online
Online-Artikel lesen sich besser als Zeitungen: Studie analysiert Leseverhalten von 600 Personen
Das Leseverhalten von Online-Artikeln unterscheidet sich von dem von Print-Artikeln - allerdings zu Gunsten der Online-Texte, bei denen die Abbruchrate niedriger liegt. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Poynter Institutes (>>>) im Auftrag der American Society of Newspaper Editors. Hierin wurde das Leseverhalten von vier Print- und zwei Online-Zeitungen an 600 Personen getestet.
Originalnachricht von: golem.de
JAAPI: Barrierefreiheit für Java-AnwendungenImmer mehr Desktop-Anwendungen setzen auf die Java-Plattform auf. Um die Standard-Ergonomieanforderungen für Windows-Anwendungen zu erfüllen, ist es wichtig, dass es während der Programmentwicklung keinerlei Zugangshindernisse gibt.
Cisco investiert weiter in Community-SoftwareDer Netzwerk-Spezialist Cisco steuert weiter auf Web-2.0-Kurs und hat sich mit der Übernahme eines Teils von Utah Street Networks eine weitere Software zum Betrieb interaktiver Communities gesichert. Utah Streets unterhält auf tribe.net zahlreiche Communities, der Nutzer sich je nach Interessen und Gemeinsamkeiten zu so genannten Tribes (Stämmen) zusammenfinden können. Das kleine Unternehmen aus San Francisco beschäftigt derzeit sieben Mitarbeiter.
Microsoft erklärt den Krieg um die Office-Formate Open XML und OpenDocument als beendet - beide seien GewinnerNachdem Novell einen Konverter veröffentlicht hat (>>>), mit dem die quelloffene Bürosuite OpenOffice.org Dateien im neuen Format Office Open XML von Microsofts Office 2007 lesen und schreiben kann hat Brian Jones (Microsofts Office-Program-Manager) in seinem Blog erklärt: "I think at this point we can really move onto more productive and collaborative discussion and admit that we are no longer in any sort of "file format war." (>>>)
Bayerische Staatsbibliothek und Google digitalisieren eine Million rechtefreie Bücher In Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek in München will Google in den kommenden Jahren alle dort vorhandenen Bücher digitalisieren und online stellen - soweit sie nicht dem Urheberschutz unterliegen. Hochrangiger Rechtsanwalt von Microsoft kritisiert das Vorhaben.
Browser-Krieg: Microsoft frisst KreideEnde Februar 2007 moderierte Yahoo eine Diskussionsrunde mit den großen Browser-Herstellern, bei der das Thema Browser-Krieg im Mittelpunkt stand. Erstaunlich versöhnlich gab sich Microsoft und erklärte, dass der Konzern keinen weiteren Browser-Krieg anzetteln wolle. Vielmehr müssten die Browser-Hersteller fortan eng zusammenarbeiten.
Der Weg zu einer restriktionsfreien Hardware: Wie Hersteller der freien Software Community helfen könnenDie Free Software Foundation richtet an Hardware-Hersteller die Forderung nach freien Treibern, freien Hardware-Dokumentationen, einem freien BIOS und einer freien Auswahl der vorinstallierten Software. Sie stellt sich in einem Positionspapier gegen die Maßnahmen der DRM (Digital Rights Management, von der FSF Digital Restrictions Management genannt).